Velomi
59,95 € Ursprünglicher Preis war: 59,95 €36,65 €Aktueller Preis ist: 36,65 €.
Velomi kombiniert Pektin, Cholin und B-Vitamine in Gummibärchen-Form zur Unterstützung von Sättigungsgefühl und normalem Fettstoffwechsel. Derzeit für 36,65 € erhältlich.
Beschreibung
Velomi ist ein Nahrungsergänzungsmittel in Gummibärchen-Form, das auf Personen ausgerichtet ist, die ihren Appetit und ihr Sättigungsgefühl im Alltag besser steuern möchten. Die Rezeptur kombiniert Ballaststoffe, Cholin, B-Vitamine, Vitamin C, pflanzliche Extrakte und Pektin als gelierendem Wirkstoff. Wir schauen uns im Folgenden zuerst an, was laut Deklaration in einer Tagesportion steckt und welche Mengen angegeben werden, bevor wir über mögliche Wirkungen sprechen. Versprechen interessieren uns weniger als Messwerte.
Inhaltsstoffe: was laut Deklaration in einer Tagesportion steckt
| Inhaltsstoff | Menge pro Tagesportion | Funktion laut Studienlage |
|---|---|---|
| Cholin | nicht angegeben | Beteiligt am intrazellulären Lipidtransport in der Leber; die EFSA hat eine zugelassene Angabe für den Beitrag zur normalen Leberfunktion und zum normalen Fettstoffwechsel anerkannt |
| Natürliche Ballaststoffe | nicht angegeben | Erhöhen das Volumen im Verdauungstrakt und verlangsamen die Magenentleerung, was das Sättigungsgefühl nach einer Mahlzeit verlängern kann |
| B-Vitamine (Gruppe) | nicht angegeben | Koenzyme im zellulären Energiestoffwechsel; ohne ausreichende Versorgung laufen Glukose- und Fettsäureabbau verlangsamt ab |
| Vitamin C | nicht angegeben | Beteiligt an der Biosynthese von Carnitin, das Fettsäuren in die Mitochondrien transportiert; EFSA-Angabe für Beitrag zur normalen Energiegewinnung zugelassen |
| Pflanzliche Extrakte (Antioxidantien) | nicht angegeben | Liefern phenolische Verbindungen, die oxidativen Stress im Gewebe abpuffern können |
| Pektin (pflanzliches Geliermittel) | nicht angegeben | Lösliche Ballaststofffraktion; bildet im Magen ein viskoses Gel, das die Glukoseabsorption verlangsamt und das Mikrobiom des Dickdarms ernährt |
| Süßungsmittel (Maltitol, Sorbitol, Sucralose) | nicht angegeben | Ermöglichen die Gummibärchen-Textur ohne Zuckerzusatz; Maltitol und Sorbitol können bei hoher Einzeldosis abführend wirken |
Die Rezeptur trägt im Kern drei Substanzen: Pektin als volumenwirksames Geliermittel, Cholin für den hepatischen Fettstoffwechsel und die B-Vitamin-Gruppe als Koenzymsatz im Energiestoffwechsel. Vitamin C und pflanzliche Extrakte ergänzen die Formel in unterstützender Funktion.
Kritisch anzumerken ist: Der Hersteller gibt keine konkreten Milligramm-Werte auf der Produktseite an. In kontrollierten Untersuchungen wurden für Cholin häufig Tagesdosen zwischen 400 mg und 550 mg eingesetzt, für lösliche Ballaststoffe wie Pektin zwischen 5 g und 15 g. Ob die Tagesportion diese Bereiche erreicht, lässt sich ohne Deklaration nicht beurteilen. Wir erwähnen das ohne Dramatik, aber der Vollständigkeit halber.
Wirkung: was die einzelnen Substanzen im Körper tun
Pektin gehört zu den fermentierbaren löslichen Ballaststoffen. Es nimmt Wasser auf, quillt im Magenlumen und verlangsamt die Magenentleerung messbar. Eine systematische Übersichtsarbeit von Wanders et al. (Obesity Reviews, 2011) zeigte, dass bestimmte Ballaststoffe die subjektive Sättigung verlängern können, die Ergebnisse aber je nach Fasertyp deutlich variieren.
Cholin ist kein Vitamin im klassischen Sinne, wird vom menschlichen Körper aber nur in unzureichender Menge selbst synthetisiert. Es ist Ausgangsstoff für Phosphatidylcholin, das in der Leberzelle für den Export von Triglyceriden in VLDL-Partikel benötigt wird. Eine Übersichtsarbeit von Zeisel und da Costa (Nutrition Reviews, 2009) beschreibt den Zusammenhang zwischen Cholinmangel und hepatischer Lipidakkumulation.
Zur B-Vitamin-Gruppe: Thiamin, Riboflavin und Niacin sind direkt in den Krebs-Zyklus und die Beta-Oxidation eingebunden. Eine Unterversorgung äußert sich oft als anhaltende Müdigkeit, noch bevor Blutbilder auffällig werden. Die Evidenz für die Einzel-Vitamine ist solide, die Datenlage für kombinierte B-Vitamin-Präparate in Gummibärchen-Form ist dagegen noch begrenzt. Das ist keine Wertung, sondern ein Hinweis auf den Forschungsstand.
Vorteile, die sich aus dieser Zusammensetzung ableiten lassen
- Unterstützung des Sättigungsgefühls nach Mahlzeiten: Pektin und natürliche Ballaststoffe erhöhen die Viskosität des Mageninhalts. Das verlangsamt die Entleerung und kann dazu beitragen, dass das Sättigungsgefühl länger anhält.
- Beitrag zur normalen Leberfunktion: Cholin ist an der Verarbeitung von Nahrungsfetten in der Leberzelle beteiligt. Die EFSA hat für Cholin eine zugelassene Angabe zum Beitrag zur normalen Leberfunktion anerkannt.
- Unterstützung des normalen Energiestoffwechsels: Die B-Vitamine in der Rezeptur sind Koenzyme in zentralen Stoffwechselwegen. Bei ausreichender Versorgung laufen Glukose- und Fettsäureoxidation auf optimalem Niveau.
- Beitrag zur normalen Carnitin-Biosynthese: Vitamin C ist an der Synthese von Carnitin beteiligt, das Fettsäuren für die mitochondriale Verbrennung transportiert. Die zugehörige EFSA-Angabe ist zugelassen.
- Zuckerfreie Darreichungsform: Die Süßungsmittel Maltitol, Sorbitol und Sucralose ermöglichen eine schmackhafte Gummibärchen-Textur ohne Zuckerzusatz, was den glykämischen Index der Portion niedrig hält.
- Pflanzliche Antioxidantien als Zusatz: Phenolische Verbindungen aus den pflanzlichen Extrakten können oxidativen Stress abpuffern, der bei kalorisch eingeschränkter Ernährung auftreten kann.
Dosierung: wie viel, wann und wie lange
- Tagesportion: Die empfohlene Tagesportion richtet sich nach den Herstellerangaben auf der Verpackung. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden.
- Einnahmezeitpunkt: Gummibärchen mit Pektin- und Ballaststoffanteil wirken am besten, wenn sie kurz vor oder zu einer Hauptmahlzeit eingenommen werden, damit das Gel im Magen ausreichend Zeit hat, sich zu entfalten.
- Einnahmedauer: Ein sinnvoller Beobachtungszeitraum liegt bei mindestens vier bis sechs Wochen. Kürzere Zeiträume lassen kaum eine belastbare Einschätzung zu.
- Vergessene Einnahme: Eine ausgefallene Portion wird nicht nachgeholt. Die nächste Portion wird zum üblichen Zeitpunkt eingenommen.
- Flüssigkeit: Ausreichend Wasser trinken, damit Pektin und Ballaststoffe quellen können und nicht das Gegenteil von Sättigung eintreten kann.
- Rücksprache empfohlen: Wer regelmäßig Arzneimittel einnimmt oder unter einer diagnostizierten Erkrankung leidet, bespricht die Einnahme vor Beginn mit einer Ärztin, einem Arzt oder in der Apotheke.
Erfahrungen von Anwenderinnen und Anwendern
„Nach zwei Wochen merke ich, dass ich nachmittags weniger zum Kühlschrank laufe. Ob es am Pektin liegt oder daran, dass ich jetzt generell bewusster esse, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen.“
– Hedwig, 43, Hannover
„Sechs Wochen jetzt. Das Frühstück hält tatsächlich länger vor. Einziger Nachteil: Die Gummibärchen kleben ein bisschen bei Wärme, Aufbewahrung im Kühlschrank hilft.“
– Gerd, 51, Dresden
„Drei Monate, parallel zu mehr Gemüse und weniger Weißbrot. Ich weiß nicht, was genau was bewirkt hat, aber insgesamt bin ich zufrieden. Keine Beschwerden im Magen-Darm-Bereich.“
– Petra, 38, Leipzig
„Vier Monate, mit einer Pause im Urlaub. Der Geschmack ist angenehm, nicht zu süß. Was mich noch interessieren würde: genaue Milligramm-Angaben auf der Packung, die fehlen mir.“
– Achim, 60, Frankfurt
Was Kunden nach mehreren Wochen zurückmelden
Am häufigsten berichten Anwenderinnen und Anwender, dass das Sättigungsgefühl nach Mahlzeiten länger anhält und der Griff zu Zwischenmahlzeiten am Nachmittag abnimmt. Das ist biochemisch plausibel und lässt sich auf die Pektin- und Ballaststoffkomponente zurückführen.
Seltener, aber ebenfalls notiert, ist eine subjektiv verbesserte Verdauungsregularität. Auch das passt zu löslichen Ballaststoffen, die das Darmmilieu verändern. Was sich dagegen schwieriger einer einzelnen Zutat zuordnen lässt, sind Berichte über mehr Energie oder ein besseres Körpergefühl. Wer gleichzeitig die Ernährung umstellt, mehr schläft oder mehr trinkt, beobachtet Veränderungen, die nicht monokausal erklärt werden können. Das ist kein Nachteil des Präparats, sondern eine nüchterne Einordnung.
Stimmen aus dem Forum und worauf dabei zu achten ist
In Foren zu Appetit-Präparaten kreisen die Diskussionen typischerweise um vier Themen: den besten Einnahmezeitpunkt (vor oder nach dem Essen), die Kombination mit anderen Mikronährstoffen wie Magnesium oder Omega-3, den Zeitraum bis zur ersten wahrnehmbaren Veränderung und den Preisvergleich zwischen Einzelpackung und Mehrfachbundel.
Forenbeiträge sind keine kontrollierten Daten. Sie liefern aber nützliche Alltagsinformationen darüber, wie ein Präparat in der Praxis angewendet wird und welche kleinen Schwierigkeiten auftauchen. Wer Foren liest, sollte Beiträge mit sehr kurzer Anwendungsdauer unter zwei Wochen gesondert gewichten und bei widersprüchlichen Angaben zur Zusammensetzung stets die Originaldeklaration auf der Verpackung prüfen.
Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit Arzneimitteln
Bei bestimmungsgemäßer Anwendung und ausreichender Flüssigkeitszufuhr sind Magen-Darm-Beschwerden die häufigste unerwünschte Reaktion: Völlegefühl, Blähungen und in seltenen Fällen weicher Stuhl. Das ist auf die Ballaststoff- und Polyolkomponente zurückzuführen. Maltitol und Sorbitol wirken bei höheren Mengen osmotisch abführend.
Cholin kann in hohen Dosen zu Übelkeit, Schweißausbrüchen und einem fischartigen Körpergeruch führen (Trimethylaminurie-ähnliche Reaktion), was bei Nahrungsergänzungsdosen selten, aber möglich ist. Personen, die Gerinnungshemmer einnehmen, sollten beachten, dass Vitamin C in hohen Dosen die Wirksamkeit von Cumarinderivaten beeinflussen kann. Bei gleichzeitiger Einnahme von Schilddrüsenhormonen ist zeitlicher Abstand zu Ballaststoffpräparaten sinnvoll, da die Absorption beeinträchtigt werden kann.
Während der Schwangerschaft und Stillzeit sowie für Kinder ist das Präparat ohne ärztliche Rücksprache nicht geeignet. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
Wann eine zu hohe Zufuhr zur Gefahr wird
„Pflanzlich“ bedeutet weder automatisch sicher noch automatisch unwirksam. Pektin in sehr hohen Mengen kann die Aufnahme fettlöslicher Vitamine (A, D, E, K) aus der Nahrung verringern. Wer gleichzeitig andere Ballaststoffpräparate, Flohsamenschalenkapseln oder ähnliches einnimmt, addiert Mengen, die einzeln unproblematisch wären, in Kombination aber den Richtwert überschreiten.
Vitamin C ist wasserlöslich und wird bei Überdosierung ausgeschieden, dennoch können dauerhaft sehr hohe Dosen die Nieren belasten. Wer mehrere Präparate gleichzeitig einnimmt, die alle B-Vitamine enthalten, sollte die Gesamtzufuhr überprüfen. Eine Selbstkontrolle über Blutwerte nach einem Einnahmezeitraum von drei Monaten ist bei langfristiger Supplementierung sinnvoll.
Für wen die Rezeptur passt und für wen nicht
- Erwachsene mit häufigen Heißhungerattacken am Nachmittag: Der Pektin- und Ballaststoffanteil kann dazu beitragen, die Magenentleerung zu verlangsamen und das Sättigungsgefühl zu verlängern.
- Personen mit unregelmäßiger Ballaststoffzufuhr: Wer wenig Gemüse, Hülsenfrüchte oder Vollkornprodukte isst, kann von der löslichen Ballaststoffkomponente profitieren.
- Erwachsene, die keine Tabletten schlucken möchten: Die Gummibärchen-Form ist eine praktische Alternative zu Kapseln, besonders für Menschen mit Schluckbeschwerden.
- Personen mit erhöhtem Cholin-Bedarf: Wer wenig Eier, Leber oder Hülsenfrüchte isst, deckt den Cholinbedarf über die Ernährung möglicherweise nicht vollständig.
- Personen mit Reizdarm oder Fruktosemalabsorption: Sorbitol und Maltitol können die Beschwerden verschlimmern. Hier ist Vorsicht geboten und eine Rücksprache sinnvoll.
- Schwangere und Stillende: Vor der Einnahme unbedingt ärztliche Beratung einholen; der Bedarf in dieser Lebensphase unterscheidet sich erheblich.
- Personen unter Dauermedikation (Gerinnungshemmer, Schilddrüsenhormone): Mögliche Wechselwirkungen müssen mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt besprochen werden.
Preis und Kosten je Tagesportion
Velomi ist derzeit für 36,65 € statt 59,95 € über die offizielle Website des Herstellers erhältlich. Bei einer Anwendungsdauer von 30 Tagen ergibt sich daraus ein Tagesportionspreis von rund 1,22 €. Das liegt im mittleren Bereich für Nahrungsergänzungsmittel dieser Kategorie.
Zum Vergleich: Wer Cholin, B-Vitamine, Vitamin C und Pektin als separate Einzelpräparate kauft, landet je nach Marke und Dosierung schnell bei 2,00 € bis 3,50 € pro Tag. Die kombinierte Formel in Gummibärchen-Form ist damit preislich attraktiv, sofern die deklarierten Mengen für den eigenen Bedarf ausreichend sind.
Mehrfachpackungen für zwei oder drei Monate sind auf der Herstellerseite oft günstiger als die Einzelpackung. Angesichts eines sinnvollen Beobachtungszeitraums von mindestens sechs Wochen lohnt sich die Mehrfachpackung für die meisten Anwenderinnen und Anwender rechnerisch mehr als der Einstieg mit einer Einzelpackung.
Wo kaufen und woran sich ein seriöser Anbieter erkennen lässt
Velomi ist ausschließlich über die offizielle Website des Herstellers erhältlich. Diese Exklusivität hat einen praktischen Grund: Der Hersteller kontrolliert so Lagerbedingungen und Chargenrückverfolgung direkt.
Bei jedem Nahrungsergänzungsmittel lohnt ein Blick auf die vollständige Deklaration mit Mengenangaben, die Chargennummer und ein vorhandenes Analysezertifikat. Ein seriöser Anbieter nennt zudem Anbieteradresse, Widerrufsrecht und Kontaktmöglichkeit klar auf der Website. Wer ausschließlich nach dem niedrigsten Preis sucht, riskiert Produkte mit abweichender Standardisierung der Extrakte, was die tatsächlich aufgenommene Wirkstoffmenge erheblich beeinflussen kann. Wenn du dir unsicher bist, welche Inhaltsstoffe du wirklich brauchst, lohnt ein Blick auf unsere Übersicht zu Naturheilkunde und pflanzlichen Verfahren im Überblick.
In der Apotheke erhältlich oder nicht?
In stationären Apotheken ist dieses Präparat in der Regel nicht vorrätig. Apotheken beschränken ihr Sortiment an Nahrungsergänzungsmitteln erfahrungsgemäß auf einige etablierte Marken und Produktkategorien mit breiter Nachfrage.
Das bedeutet aber nicht, dass die Apotheke keine Anlaufstelle ist. Im Gegenteil: Bei Fragen zu möglichen Wechselwirkungen mit verordneten Arzneimitteln ist das pharmazeutische Fachpersonal genau der richtige Ansprechpartner, auch wenn das Präparat selbst nicht dort gekauft wird.
Bei Amazon bestellen: was dafür und was dagegen spricht
Auf Amazon ist Velomi nach aktuellem Stand nicht gelistet. Der Hersteller hat sich bewusst für den Direktvertrieb entschieden. Das schützt vor Produkten aus unsicherer Quelle, hat aber den Nachteil, dass der gewohnte Marktplatz-Komfort entfällt.
Sollte das Präparat künftig von Drittanbietern auf Amazon auftauchen, empfehlen wir, Mindesthaltbarkeitsdatum, Charge und Zusammensetzung vor der Einnahme zu prüfen. Abweichende Lagerbedingungen und fehlende Direktkommunikation mit dem Hersteller sind bei Drittanbieterlistings ein reales Qualitätsrisiko.
Qualität, Herstellung und Standardisierung
Bei einem Präparat mit pflanzlichen Extrakten entscheidet die Standardisierung auf einen definierten Wirkstoffgehalt darüber, ob zwei Chargen dieselbe Menge aktiver Verbindungen enthalten. Ohne diese Angabe ist jede Mengenaussage auf der Verpackung wenig belastbar.
Für die Verbindungsform von Mineralstoffen und Vitaminen gilt: Bioverfügbarkeit unterscheidet sich je nach chemischer Form erheblich. Methylierte B-Vitamine etwa werden besser aufgenommen als Oxidformen. Wir empfehlen, beim Hersteller nach Herstellungsdokumentation und verfügbaren Analysezertifikaten zu fragen, wenn dieser Punkt für dich wichtig ist.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Gummibärchen reagieren empfindlich auf Wärme und Feuchtigkeit. Das Badezimmer ist der ungünstigste Aufbewahrungsort, weil Dampf und Temperaturschwankungen die Textur und die Stabilität der Inhaltsstoffe beeinträchtigen. Ein kühler, trockener Ort unter 25 °C ist optimal.
Nach dem ersten Öffnen sollte die Packung gut verschlossen sein. Das Mindesthaltbarkeitsdatum gilt für die ungeöffnete Packung. Aufbewahrung außerhalb der Reichweite von Kindern ist obligatorisch.
Unser Fazit zur Rezeptur
Die Rezeptur von Velomi verbindet biochemisch sinnvoll gewählte Substanzen: Pektin und Ballaststoffe für das Sättigungsgefühl, Cholin für den hepatischen Fettstoffwechsel, B-Vitamine und Vitamin C für den Energiestoffwechsel. Dass genaue Milligramm-Werte in der öffentlichen Kommunikation des Herstellers fehlen, ist ein Punkt, den wir festhalten, ohne daraus einen Alarm zu machen. Die EFSA-Angaben für mehrere enthaltene Substanzen sind zugelassen, das ist eine belastbare Grundlage.
- Lösliche Ballaststoffe (Pektin) mit plausiblem Einfluss auf das Sättigungsgefühl
- Cholin mit EFSA-zugelassener Angabe zur normalen Leberfunktion
- B-Vitamine und Vitamin C als solide Basisversorgung
- Zuckerfreie Gummibärchen-Form, die die tägliche Einnahme erleichtert
- Fehlende Mengenangaben auf der öffentlichen Produktseite: Transparenzlücke
- Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber Einzelpräparaten rechnerisch günstig
Für Erwachsene, die ihre Ballaststoffzufuhr verbessern, das Sättigungsgefühl nach Mahlzeiten verlängern und die B-Vitamin-Versorgung absichern möchten, ist diese Kombination eine sinnvolle Ergänzung zur Ernährung. Wir empfehlen, die Rezeptur über einen Zeitraum von mindestens sechs Wochen auszuprobieren. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Wer Medikamente einnimmt, holt vor Beginn ärztlichen Rat ein.
Häufige Fragen unserer Leserinnen und Leser
Ab wann ist eine wahrnehmbare Veränderung zu erwarten?
Die Wirkung von löslichen Ballaststoffen wie Pektin setzt relativ rasch ein: Bereits nach wenigen Tagen regelmäßiger Einnahme berichten manche Anwenderinnen und Anwender von einem verlängerten Sättigungsgefühl nach Mahlzeiten. Für einen stabilen Effekt auf den Stoffwechsel und die B-Vitamin-Versorgung gilt ein Zeitraum von vier bis sechs Wochen als realistischer Beobachtungshorizont. Kurzfristige Schwankungen in den ersten zwei Wochen sagen wenig über die langfristige Wirkung aus.
Lässt sich die Rezeptur mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln kombinieren?
Grundsätzlich ja, aber mit Bedacht. Wer bereits ein Multivitaminpräparat einnimmt, sollte prüfen, ob sich B-Vitamine und Vitamin C überschneiden, um eine unbeabsichtigte Überdosierung zu vermeiden. Ballaststoffpräparate in Kombination mit diesem Produkt können die Gesamtmenge an löslichen Fasern erhöhen, was positiv sein kann, bei Personen mit sensiblem Darm aber Beschwerden auslöst. Im Zweifel die Gesamtzufuhr aller eingenommenen Präparate addieren und mit einem Apotheker besprechen.
Ist eine Dauereinnahme über viele Monate unbedenklich?
Für die wasserlöslichen Vitamine in der Formel ist eine längere Einnahme bei bestimmungsgemäßer Dosierung für gesunde Erwachsene in der Regel unproblematisch. Trotzdem empfehlen wir, nach drei Monaten eine kurze Einnahmepause einzulegen oder die Versorgung über Blutwerte zu kontrollieren. So lässt sich einschätzen, ob eine Fortsetzung sinnvoll ist, und mögliche Anreicherungen von fettlöslichen Begleitsubstanzen werden rechtzeitig erkannt.
Quellen
- Wanders, A.J. et al. (2011): „Effects of dietary fibre on subjective appetite, energy intake and body weight: a systematic review of randomized controlled trials.“ Obesity Reviews, 12(9), 724-739.
- Zeisel, S.H. & da Costa, K.A. (2009): „Choline: an essential nutrient for public health.“ Nutrition Reviews, 67(11), 615-623.
- EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (2011): Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to choline. EFSA Journal, 9(4), 2056.
- Kennedy, D.O. (2016): „B Vitamins and the Brain: Mechanisms, Dose and Efficacy — A Review.“ Nutrients, 8(2), 68.
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, 2. Auflage, aktualisierte Ausgabe 2021. Bonn.
- Rebello, C.J. et al. (2013): „Dietary strategies to increase satiety.“ Advances in Food and Nutrition Research, 69, 105-182.
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